Toskana: Florenz

Mit dem Auto nach Florenz – also, ich weiss wirklich nicht, ob ich mir das noch einmal antue.

Beim vorletzten Besuch wurde ich von TomTom und einer ausgiebigen Wegbeschreibung meines Gastgebers „unterstützt“. Aber das Navi habe ich ziemlich bald abgeschaltet, weil es in den engen Altstadtgässchen noch verwirrter war als ich.

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Die Anleitung meines Gastgebers schien aber sehr gut zu sein, bis ich an eine Stelle kam, wo stand, ich solle links abbiegen – aber da war eine Kette über die Strasse gespannt. Links abbiegen ging einfach nicht. Ich habe es mehrmals versucht, weil ich dachte, ich hätte irgendwo vorher etwas falsch gelesen, bin aber immer wieder an dieser Stelle gelandet. Als ich es satt hatte, immer wieder durch die gleichen Gassen zu kreuzen – es wimmelt dort von Fussgängern, die ungehalten werden, wenn man sie stört – rief ich im Hotel an, gab an, wo ich stand, und 2 Minuten später waren mein Gastgeber und sein Gehilfe zur Stelle, stellten erregt fest, dass in der Anleitung „rechts“ hätte stehen müssen. Zunächst wurde also die Schuldfrage geklärt, wobei der Gehilfe eher schlechte Karten hatte. Dann wandte der Chef sich mir zu, zuckte mit den Schultern, ächzte “Ach, das Personal…“ und forderte mich auf, hinter ihm herzufahren. Er ging vor meinem Auto her, einmal rechts, einmal links und noch einmal rechts und wir waren da.

Mitten in der Altstadt von Florenz, ein paar Schritte vom Duomo und der Signoria entfernt, ganz ruhig in einer winzigen Seitengasse – ein ehemaliger Palazzo, der unten zu ein paar grossen Läden und oben zu wunderschönen Appartements umgebaut war. Besser kann man dort meiner Ansicht nach nicht wohnen. Ich war so begeistert, dass ich gleich für den nächsten Besuch ein Appartement reservierte. Die Anfahrt wurde dieses Mal von Google unterstützt – auf die Wegbeschreibung hatte ich vertrauensvoll verzichtet. Aber in italienischen Altstädten ist Google keine Hilfe. Ich bin mehrmals um jeden Block rund um Dom und Signoria gefahren, während Google sich immer wieder mitten im Satz unterbrach, um das Gegenteil anzuordnen von dem, was ich vorher tun sollte. Schliesslich stand ich an einer Kreuzung, wo ich eigentlich nur rechts fahren konnte, aber Google verlangte störrisch, ich solle geradeaus fahren. Dort hing aber ein grosses, rundes, rotes Schild mit einem weissen Querbalken. Ich hatte Hemmungen, aber schliesslich gehorchte ich doch, bzw. ich wollte gehorchen. Ein Polizist, der dekorativ dort herumstand, bemerkte mein Vorhaben, kam anstolziert und machte mich auf besagtes Schild aufmerksam. Ich versuchte ihm zu erklären, dass Google wollte, dass ich dort hin fahre. Er fand das wohl eher komisch. Aber nach einer Weile hatte er Mitleid und fragte, wo ich denn eigentlich hin wolle. Als er hörte, dass ich zum Cavalieri Palace wollte, schickte er mich nach rechts, dann sollte ich noch einmal nach links (wenigstens war ich an einer anderen Ecke gescheitert als beim letzten Mal!), und dann wäre ich da. Ich war nur wenige Sekunden von meinem Ziel entfernt…

Ah, endlich zuhause. Herzliche Begrüssung durch Signore Grillini, dann trug mir „das Personal“ das Gepäck in den Aufzug und ins Appartement, Signore Grillini zeigte mir, was alles im Kühlschrank steckt für Frühstück, Durstanfälle, usw. Und dann – Entspannung pur. Ein bequemes Bett, ein gemütliches Wohnzimmer, gut ausgestattete Küche, chices Bad – hier fühle ich mich wirklich zuhause.

Nach einer kleinen Pause und dem Auspacken konnte es dann losgehen: Speisekarten studieren. In unmittelbarer Nähe gibt es eine ganze Reihe netter kleiner Lokale, alle mit Tischen draussen, gutem Wein und gutem Essen. Am besten gefiel mir das gleich um die Ecke, Restaurant.jpgwo ich mir dann auch einen grossen Teller getrüffelte, hausgemachte Pasta, ein Glas kühlen Wein und zum Nachtisch Panna Cotta gönnte.

Ich brauchte allerdings noch ein bisschen Bewegung – zum Ponte Vecchio war es nicht weit, an den meisten Schaufenstern konnte ich mir noch die Nase platt drücken, anschliessend schnell  zurück und ins Bett. Die Fahrt war ja doch ziemlich lang!

Es gibt so unglaublich viel zu sehen und zu tun hier! Einfach nur mit den Menschenmassen treiben lassen, Schaufenster gucken, am Fluss entlang wandern, Arno 6.jpgeinkaufen, Museen. Fangen wir mal mit den Museen an: für die wichtigsten hatte ich die Karten schon zuhause über das Internet gekauft. Praktisch ist, dass sie immer für eine bestimmte Zeit gelten. Unpraktisch ist, dass man zuhause nur eine Art Berechtigungsschein ausdrucken kann. Mit dem muss man sich dann pünktlich vor der Kartenausgabe anstellen und mit der Karte steht man dann vor dem Eingang noch einmal Schlange – aber zugegeben, die Schlangen der Besucher ohne Vorabreservierung sind deutlich länger.

Und bei den Uffizien klappt das auch ziemlich gut. Man hat eine echte Chance, in etwa zu dem gebuchten Zeitpunkt hineinzugelangen.

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Bei der Galleria dell’Accademia – da, wo der David steht –

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sieht das allerdings völlig anders aus:

 

 

 

Da herrscht das nackte Chaos!

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Man kommt mit hängender Zunge und voller Sorge, sich zu verspäten, an und was erblickt man? Das totale, nackte Chaos. Lange, lange Schlangen. Menschen, die besorgt auf ihren Berechtigungsschein sehen. Menschen mit Eintrittskarten. Menschen ohne irgendwelche Karten. Und in der Nähe des Eingangs Menschen in Uniform, die man nun fragt, wo man hin muss, um die gekaufte und bezahlte Eintrittskarte zu erhalten, mit der man in ca. 10 Minuten am Einlass antreten soll.

Man wird zu einem Gebäude am anderen Ende der Strasse geschickt.

Dort schütteln die Leute den Kopf: nein, nein, Sie müssen ein Stück zurück und auf die andere Strassenseite, Karte abholen und dann in die Schlange mit den Leuten, die schon eine Karte haben. Auf der anderen Strassenseite ist auch eine Schlange. Auch lang. Zurück zu dem Typen, den man zuerst gefragt hat. Ach, stellen Sie sich einfach ohne Karte in die Schlange mit den Karten. Aber ich muss doch jetzt hinein. Die müssen alle jetzt hinein, also, bis auf die, die schon vor längerer Zeit hinein mussten…

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Man steht und steht – es wird immer wärmer, die Füsse tun weh, allmählich verbrüdern sich alle, die da so herumstehen. Ab und zu geht es einen Meter voran, oder einen halben. Aber irgendwann ist man dann doch drin – es hat sehr lang gedauert, und der einzige Trost, den man hat ist der, dass die Schlange der Menschen, die völlig unvorbereitet gekommen sind, sich überhaupt nicht bewegt hat in der ganzen langen Zeit. Also, insofern hat es sich wohl doch gelohnt, die Karte vorab im Internet zu kaufen.

Und wenn man einmal drinnen ist, hat sich auch die Warterei gelohnt.

Wenn die Organisation in Ordnung wäre, würde ich hier auch gerne immer wieder herkommen, so wie ich es mit den Uffizien halte – man findet immer wieder Neues, immer wieder Details, die man vorher nicht bemerkt hat.

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Schade, dass das bei der Accademia so gar kein verlockender Plan ist.

Besser ist es dann beim Besuch des Archäologischen Museums – gar keine Schlangen, auch drinnen herrliche Ruhe – und so viele wunderschöne Sachen.

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Vor allem die etruskischen Goldarbeiten sind von unglaublicher Schönheit.

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Nun ist es so, dass man auf der Suche nach dem Eingang ins Archäologische Museum Hinweise auf eine „Lederschule“ bemerkt,  die Scuola del Cuoio. Die ist definitiv auch einen Ausflug wert. Nicht nur gibt es eine Ausstellung herrlicher Lederarbeiten, man kann auch zuschauen, wie Leder be- und verarbeitet wird – und es gibt eine Verkaufsausstellung. Es ist schon erstaunlich, was man aus Leder alles machen kann…

Hochinteressant!

Aber nicht billig…

Überhaupt das Einkaufen in Florenz.

Es gibt natürlich alle die Läden, die es überall gibt, teure Designer und billige Filialisten. Aber dazwischen verstecken sich dann immer wieder kleine unabhängige Lädchen, wo man zu durchaus bescheidenen Preisen Klamotten, Schuhe, Schmuck kaufen kann, die einem Designer durchaus Ehre machen würden. Sehr verlockend. Vor allem die Ledersachen. Unter den vielen Florentiner Märkten ist möglicherweise der um die Kirche San Lorenzo der mit dem grössten und auch durchwegs preisgünstigen Angebot an Lederwaren, insbesondere Jacken, Capes und Taschen aller Art. Aber legt Euch nicht zu schnell fest. Morgen seht Ihr vielleicht in einer unscheinbaren Boutique das perfekte Stück und bedauert, dass Ihr Euer Geld schon ausgegeben habt…

So gesehen kann es sich auch lohnen, einmal nicht auf den Weg zu achten – ich bin auf der Suche nach einem Ausweg aus den engen und lauten Autostrassen, in die ich mich verlaufen hatte und wo keine Touristen zu sehen sind, über ein Schaufenster mit richtig schöner Kleidung aus den verschiedensten Arten von Spitze gestolpert. Preise? Hier? Hier kommt keiner hin. Man hat sich riesig gefreut, überhaupt eine Kundin zu sehen.

Nicht weit vom Ponte Vecchio gibt es übrigens auch ein Spezialgeschäft für Kinderkleidung – es nennt sich TAF. 1a Qualität. Braucht man ja auch manchmal. Ich habe dieses Mal ein Festkleid für ein kleines Mädchen gebraucht und habe nach langer vergeblicher Suche zuhause dort gleich 3 geeignete Kleider gefunden (aber nur eins gekauft!) und ein Mädchen sehr glücklich gemacht. Für italienische Verhältnisse ist es recht teuer, aber wenn man aus Deutschland kommt…

Die Schmuckgeschäfte auf dem Ponte Vecchio sind aber dann wirklich  nur noch zum Anschauen geeignet.Viele, viele schöne Dinge, aber so unglaublich überteuert, dass ich mich auf’s Naseplattdrücken beschränke –

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wenn’s auch schwerfällt!

 

Zum Essen in Florenz kann ich nur sagen: einsame Spitze. Zunächst habe ich mich an die Empfehlungen von Signore Grillini gehalten und in Bistecca alla Fiorentina, Bistecca.jpg

getrüffelter Pasta, Seezungen und Doraden geschwelgt. Aber nach ein paar Tagen habe ich auf dem Rückweg von den Bardini-Gärten am Ufer des Arno das perfekte Restaurant gefunden.

Terrasse über dem Fluss. Blick auf den Ponte Vecchio.

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Nicht nur hervorragende, sondern auch äusserst originelle Küche. Obwohl man eigentlich ausser einem Glas Wein gar nichts bestellen müsste. Gleich nach dem Hinsetzen kriegt man ein Tablett hingestellt mit allen möglichen Kleinigkeiten darauf, die durchaus reichen, um satt zu werden. Signorvino 3.jpgAber es gibt zu viele interessante Angebote aus der Küche. Und während man da sitzt, den Sonnenuntergang geniesst, den Ruderern nachschaut, mit anderen Gästen Erfahrungen und Tips austauscht, ein Glas Wein nach dem anderen trinkt und sich verwöhnen lässt, möchte man die ganze Welt umarmen.

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SignorVino – merkt Euch den Namen und reserviert einen Tisch auf der Terrasse für die Zeit kurz vor dem Sonnenuntergang…

Aber natürlich, Ihr werdet Euch fragen „hat die Frau denn ausser Genuss und Shoppen gar nichts im Kopf?“ Zugegebenermassen nicht viel, aber es gibt da noch so manches in Florenz, wo Essen und Trinken eher Nebensachen sind – umsonst sind allerdings auch die nicht…

Da wäre zum Beispiel der Palazzo Pitti. Er wirkt ja wirklich schon von aussen nicht nur irgendwie bedrohlich, sondern vor allem unglaublich imposant.

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Und drinnen auch. Pitti 2.jpg

Es gibt dort eine ganze Reihe von Ausstellungen. Was mich besonders interessiert hat, war eine Ausstellung historischer Kostüme. Da gab es phantastische Kleider zu sehen, wunderschön, aber ob man sich darin bewegen konnte? Sie müssen Tonnen wiegen.

 

Ausserdem gelangt man durch den Palazzo Pitti in die Boboli-Gärten.

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Und die sind nun wirklich einen langen, langen Spaziergang wert. Wunderschöne Anlagen, lauschige Wege, prächtige Ausblicke, Springbrunnen und Statuen – ganz egal, wie oft und wie lange man sich dort herumtreibt, man findet immer wieder etwas, was man Boboli 2.jpgvorher nicht gesehen hatte.

 

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Und als ob das noch nicht genug wäre, kann man von den Boboli-Gärten gleich weiter gehen in die Bardini-Gärten, anders und auf ihre Art genau so schön.

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Und der Clou ist, dass es dort am höchsten Punkt ein Restaurant Bardini 6.jpgmit einer prachtvollen Aussicht über Florenz gibt. Hier möchte man ewig bleiben, einen Cappuccino trinken, oder ein Glas Wein – von hier geht es ja nur noch gemütlich bergab, hinunter zum Ufer des Arno.

 

Über den Dom und die zahllosen anderen Kirchen muss ich wohl nicht reden.Dom 1.jpg

Ich bin wirklich keine leidenschaftliche Kirchenbesichtigerin, aber hier ist so viel Kunst und Pracht, es erschlägt einen fast.

Dom 3.jpgZumindest beim Dom lohnt es sich während der Hauptreisesaison durchaus, eine Eintrittskarte schon im Voraus zu buchen.

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Die Piazza della Signoria ist fest in Touristenhand, ein Restaurant am anderen, einfach treiben lassen über den Platz und von einem Gässchen zum anderen. Das Schönste in Florenz, wenn man einmal die Liste der Must-dos und Must-sees abgearbeitet hat, sind die Winkel und Ecken, die Kleinigkeiten, die man übersieht, wenn man nur von Highlight zu Highlight hastet.

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Wie das:

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Oder das:  Unterwegs 15.jpg

 

 

 

 

Und das:

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Das auch:Unterwegs 6.jpg

Jetzt muss ich natürlich noch ein paar Worte über das Essen in Florenz loswerden.

Zunächst einmal: Eiscreme, Eiscreme, Eiscreme – so oft und so viel, wie man kann. Hier gibt es keine Eisdielen, hier gibt es Eiscremepaläste… Und die Qualität ist entsprechend. Über die Figur kann man später wieder nachdenken.

 

Das bekannteste Gericht hier dürfte wohl die Bistecca Fiorentina sein. Manchmal erkennt man die darauf spezialisierten Lokale ganz leicht:

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Aber mein Rezept dafür habe ich ja schon in Siena beschrieben, deshalb hier ein paar andere Spezialitäten, die ausserhalb Italiens nicht sonderlich bekannt, einfach zuzubereiten und sehr, sehr gut sind.

Panzanella ist ein Brotsalat der etwas anderen Art. Man benötigt für 4 Personen;

150-200 g altbackenes Weissbrot (Baguette, Ciabatta, Brötchen…)

2-3 grosse, aromatische Tomaten

1kleine Salatgurke oder (besser) 3-4 Einmachguken

1 Bund Basilikum

Petersilie nach Geschmack

Frühlingszwiebeln nach Geschmack

1-2 Knoblauchzehen

Milden Rotweinessig

Olivenöl – etwa doppelt so viel wie Essig

Salz

Frischgemahlener schwarzer Pfeffer

In den meisten Rezepten wird nur verlangt, das Brot in mundgerechte Stücke zu schneiden und dann 15 Minuten lang in Wasser einzuweichen.

Ich finde, es wird leckerer, wenn ich die Brotstücke vor dem Einweichen röste, vorzugsweise mit etwas Butter und einer von den beiden Knoblauchzehen.

Nach dem Einweichen das Brot gut ausdrücken.

Gurke, Tomaten, Frühlingszwiebeln, Knoblauch und Petersilie fein hacken, Basilikum grob in Streifen schneiden.

Essig mit Salz und Pfeffer gut mischen, Öl unterschlagen.

Alles gründlich vermischen und vor dem Servieren 1 Stunde oder auch länger kalt stellen.

Ein angenehm frischer Sommersalat, der zudem auch noch sättigt.

 

 

Ribollita ist eine Bohnensuppe, eher schon ein Bohneneintopf. Man nehme:

 

200 g weisse Bohnen (die aus der Dose gehen, aber mit den getrockneten schmeckt es besser)

2-3 Scheiben altbackenes Weissbrot oder eine grosse altbackene Semmel

1 Handvoll Grünkohl

1 Handvoll Spinat

1 Handvoll Wirsing

1 Zwiebel

1 Karotte

1-2 Knoblauchzehen

Rosmarin

Olivenöl

Salz

frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Getrocknete Bohnen am Vortag gut waschen und dann einweichen.

Im Einweichwasser ca. 40 Minuten kochen, abschütten und das Kochwasser aufheben. Einen Teil der Bohnen pürieren.

Brotscheiben anrösten und eine feuerfeste Schüssel damit auslegen.

In 1-2 EL Olivenöl Zwiebelringe, Rosmarin, Karottenscheiben,Grünkohl und Wirsing anrösten, mit Knoblauch würzen und mit der Bohnenbrühe ca. ½ Stunde köcheln, Spinat und Bohnen (gemahlene und ungemahlene) zugeben, kochen, bis die Bohnen weich sind.

Mit Pfeffer und Salz abschmecken, über die Brotscheibe geben und noch ca. 15 Minuten im Backofen gratinieren.

Ribollita lässt Unmengen an Variationen zu:

Schon beim Gemüse sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt – alles geht.

Man kann gebratenen Bacon oder Schinken oder sogar Bratenreste untermischen.

Man kann mit Käse oder ohne Käse gratinieren

Und vor dem Servieren macht es sich sehr gut, wenn man feine rote Zwiebelringe und/oder fein gehackte Petersilie überstreut.

Sehr schmackhaft und seeehr nahrhaft – ein gutes Winteressen, das weniger Arbeit macht, als man beim Lesen des Rezepts zunächst glaubt.

 

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